Mit Tönen sprechen
Ausbildung zur Improvisation
Die Kunst der Improvisation gehörte bis ins 19. Jahrhundert zu jeder musikalischen Grundausbildung. Mit gutem Grund, denn Improvisation macht souverän im Umgang mit Musik: Sie erweitert unsere Fähigkeiten, frei und ausdrucksvoll zu spielen, verhilft zu einer authentischen persönlichen Sprache und stärkt die musikalische Imagination. Ausführende Interpreten werden zu eigenständigen Gestaltern.
Diese theoretische wie praktische Ausbildung führt spielerisch und forschend auf eine Ebene, auf der uns bewusst wird, was alles Musik entstehen lässt – Stimmungen, Affekte, Gefühle, Auseinandersetzungen, persönliche Erfahrungen ebenso wie musikalische Grundmuster oder die schlichte Wahrnehmung unserer nächsten und fernsten Umgebung.
Improvisieren lernen bedeutet, selbständig und gestalterisch mit den Bausteinen und Strukturelementen der Musik umzugehen, zum Beispiel moderne Spieltechniken einzusetzen oder sich in einem zeitgenössischen oder traditionellen Stil musikalisch artikulieren zu können.
Die Improvisationsausbildung für Melodie-, Tasten- und Elementarinstrumente ist in Form und Inhalt individuell nach den Wünschen der Teilnehmenden ausgerichtet. Sie umfasst zwei Unterrichts-Wochenenden und außerdem Kurse wie Benito, Musik an Naturplätzen oder Flute Vision.
Termine auf Anfrage
Dozenten: Klaus Holsten, Beata Seemann
(03 83 74) 7 52 28 (Klaus Holsten)
auf Anfrage